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Treffpunkt Generationen

Arbeitsgruppe Treffpunkt Generationen

Die Arbeitsgruppe Treffpunkt Generationen, die sich aus Vertreterinnen des Elternvereins Aarau, des Forums der Älteren der Region Aarau (FORÄRA) und der Ludothek Aarau zusammensetzt, arbeitet bereits seit 2012 zusammen. Sie will Begegnungen und den Austausch zwischen jungen und alten Menschen in der Stadt Aarau fördern. Bisher geschah dies über Anlässe wie den Spielplausch im Rathausgarten, Stadtrundgänge oder den Lottomatch (Berichte und Fotos siehe weiter unten).

 

Aarauer Generationenhaus

Ziel dieser Arbeitsgruppe war jedoch von Anfang an, ein Haus oder einen Raum zu erhalten, der solche Begegnungen zusätzlich fördert. Zu diesem Zweck reichte sie im Mai 2014 eine Bürgermotion ein, in der sie den Stadtrat beauftragte, "die Schaffung eines Aarauer Generationenhauses als Zentrum für Begegnung, Beratung und Begleitung zu prüfen und dem Einwohnerrat ein entsprechendes Kreditbegehren für die Planung zu unterbreiten." Motionstext  Die Motion wurde im November 2014 vom Einwohnerrat gutgeheissen und dem Stadtrat überwiesen. 

Am 29. Februar 2016 beantwortete der Stadtrat die Motion "Projektierungskredit zur Planung eines Generationenhauses" mit folgendem zweiteiligen Antrag:

1. Auf die Schaffung eines eigentlichen Generationenhauses sei zu verzichten.

2. Die Motion vom 15. Mai 2014 "Projektierungskredit zur Planung eines Generationenhauses" sei abzuschreiben.

Die Begründungen des Stadtrates für seinen ablehnenden Antrag findet man hier.

Der Einwohnerrat folgte jedoch nur zur Hälfte dem Antrag des Stadtrates: Zwar beschloss er, auf ein Generationenhaus zu verzichten, die Motion wurde aber nicht abgeschrieben!

- Siehe dazu  in der AZ vom 2. März 2016 folgenden Artikel.

- Siehe dazu auch das Protokoll der Einwohnerratssitzung vom 29. Februar 2016 mit den verschiedenen Voten zugunsten sowie gegen die Motion.

Der Teilerfolg zeigt, dass die Idee "Generationenhaus" in vielen Köpfen ist. Wir halten einen zentral gelegenen, niederschwelligen Treffpunkt für alle Generationen nach wie vor für wünschenswert. Wir bleiben dran, z.B. indem wir unsere Idee bei der Planung des zukünftigen Kasernenareals einzubringen versuchen.

 

Vorgeschichte

Der Elternverein verfolgt bereits seit vielen Jahren die Idee eines offenen Begegnungszentrums für Familien. Im Jahr 2005 war die Fachhochschule Nordwestschweiz vom Elternverein beauftragt worden, eine Offerte für ein Aarauer Familienzentrum auszuarbeiten. Der Stadtrat meinte damals, es gebe keinen Bedarf für ein solches Zentrum. Im Gegenzug liess er aber 2009 die Fachstelle Kind und Familie schaffen. Beim Elternverein war man jedoch nach wie vor der Meinung, dass die Kantonshauptstadt ein Begegnungszentrum haben sollte. In unserer Arbeitsgruppe Treffpunkt Generationen, die aus Vertreterinnen von Elternverein, FORÄRA und Ludothek besteht, verfolgten wir die Idee Begegnungszentrum indessen weiter. Wir erweiterten sie um den Aspekt, einen Ort zu schaffen, an dem sich Jung und Alt austauschen, informieren oder spielen können. So wurde das Begegnungszentrum zum "Generationenhaus".

 

Am 15. Mai 2014, dem Tag der Familie, hatte die Arbeitsgruppe Treffpunkt Generationen die Motion "Projektkredit zur Planung eines Generationenhauses" eingereicht. Der Motionstext wurde der Einwohnerratspräsidentin Danièle Zatti vor dem Rathaus übergeben, anwesend war auch die Rats-Vizepräsidentin Lelia Hunziker. In ihrer Motion beauftragte die Arbeitsgruppe den Stadtrat, "die Schaffung eines Aarauer Generationenhauses als Zentrum für Begegnung, Beratung und Begleitung zu prüfen und dem Einwohnerrat ein entsprechendes Kreditbegehren für die Planung zu unterbreiten."  AZ-Artikel

 

 

 

Impressionen vom Lottomatch im Zwinglihaus am 17. Oktober 2015


Lotto 2015 1  Lotto 2015 2  Lotto 2015 3

 

Impressionen vom Stadtrundgang am 4. September 2015

 

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Stadtrundgang 20153  Stadtrundgang 20154

 

 

 

 

Der für Sonntag, 21 Juni 2015 geplante Spielplausch musste wegen schlechten Wetters leider abgesagt werden!

Flyer.

 

 



 

 

 

Bericht und Impressionen vom STADTRUNDGANG FÜR JUNG UND ALT vom 12. September 2014:

 

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Fast bis zum Schluss hatten die grossen und kleinen Stadtführerinnen und Stadtführer am Stadtrundgang für Jung und Alt die ungeteilte Aufmerksamkeit ihres Publikums. So war es vor der Stadtkirche, wo Margrith Zimmerli erzählte, wie die Milchgassenkinder einem Hochzeitspaar einen Streich gespielt hatten und zum Bräutigam liefen, um den unbekannten Mann mit „Papi“ zu begrüssen. So war es auch beim Oberturm, wo Primarschülerin Leonie erzählte, was sie in der Schule über die Turmleute erfahren hatte und wie ihre Klasse daraufhin eigene Geschichten erfand. Und auch im Hammer hörten alle zu, als Rolf Bürli über rotgefärbtes, heiliges Wasser im Brunnen unterhalb des damaligen Schlachthauses, der heutigen Tuchlaube, oder über die Bänderfabrik sprach. Selbst die Mädchen, die von Schlittelfreuden in der Halde und von ihrem Schulweg erzählten, hatten ausschliesslich aufmerksame Zuhörer. Es waren über 20 Kinder und mehr als 40 Erwachsene, die zuhörten. Beim Stadtbach aber, neben der alten Mühle, blieben die Kinder zurück, liessen die Papierschiffe - ein Geschenk der Arbeitsgruppe Treffpunkt Generationen, die zum Rundgang eingeladen hatte - im Kanal treiben. Die Erwachsenen hingegen folgten Rolf Bürli und wussten danach, was es mit dem Wasserrad bei der Mühle auf sich hat.

Das Brautpaar übrigens liess sich vom Kinderstreich nicht die Hochzeit verderben. (Text: Heidi Hess)

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(Fotos von Heidi Hess und Sabine Ruess)

 

 

Bunter Spielplausch im Rathausgarten

Bilder und Informationen unter Spielplausch.

 

Lottomatch im Altersheim Golatti

Bilder und Informationen unter Lottomatch.

 

Stadtführung für Jung und Alt

Bilder und Informationen unter Stadtführung.