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Stadtführung

Impressionen vom gelungen Stadtrundgang im Dammquartier

 

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 Stadtrundgang Damm

Stadtführung für Jung und Alt

Freitag, 13. September 2013

Bereits zum zweiten Mal lud der Treffpunkt Generationen zu einer Stadtführung ein. Einmal mehr gelang es Stadtführer Reinhard Mundwiler, Jung und Alt für die Geschichte Aaraus zu begeistern. Wir folgten dem Stadtbach und erfuhren unterwegs viel Interessantes, z.B. was es bedeutete, an den Pranger gestellt oder „abgekanzelt“ zu werden. Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes war diesmal die Besteigung des Ober(tor)turms. Mit Ehrfurcht betrachteten die Anwesenden das Uhrwerk von 1532, und es wurde mucksmäuschenstill, als sich zur vollen Stunde die verschiedenen Teile der Uhr in Bewegung setzten. Gross und Klein versuchte sich vorzustellen, wie das Leben der Türmerfamilie damals aussah. Während die Erwachsenen beim Gedanken an die winzigen Räume, die vielen Treppenstufen und die Gefangenen in ihren Kellerverliesen schauderten, fanden die Kinder die Vorstellung toll, in einem Korb an der Ausserseite des Turms hinaufgezogen oder hinabgelassen zu werden. Eindrücklich war auch der Blick aus den Fenstern auf die schöne Dachlandschaft der Stadt.

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Stadtführung für Jung und Alt

Freitag, 07. September 2012
Am Freitag, dem 7. September, lud der Elternverein Aarau am frühen Abend zu einem Stadtrundgang ein. Unter der kundigen Leitung des Stadtführers Reinhard Mundwiler machten gegen 40 Personen, vom Kleinkind bis zur Grossmutter, bei sonnigem Wetter einen gemütlichen Rundgang durch die Altstadt. Sie folgten den Spuren des Stadtbachs, der mal sichtbar, mal unsichtbar aber hörbar durch die Altstadt fliesst.

 

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Einst gab es drei Mühlen, in denen Korn gemahlen wurde. Eine davon, welche heute ein Restaurant ist, sei noch heute mit einem gelben M (M wie Mühle) bezeichnet, meinte Herr Mundwiler mit einem Augenzwinkern... Mal galten seine Ausführungen mehr den Erwachsenen, mal mehr den Kindern. Mit interessanten Schilderungen und spontan eingeworfenen Fragen gelang es ihm, insbesondere die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder zurückzuholen. Er liess aber auch ihrem Bewegungsdrang Raum. So durften sie durchs „Chatzentörli“ rennen und unter dem Haldentor lauthals das „Bachfischet-Lied“ singen. Im 19. Jahrhundert gab es eine Zeit, in der schätzungsweise 160 Kinder in der Halde wohnten!


Besonders eindrücklich war der Gang durch einen schmalen Ehgraben in einen Hinterhof beim Adelbändli. Anschaulich schilderte Herr Mundwiler die Kehrseite der sogenannt „guten alten Zeit“: die Abfälle, den Gestank, die hohe Kindersterblichkeit. Er betonte aber auch die Lebensfreude der Menschen früher wie heute. Es tat gut, danach wieder in den Sonnenschein zu treten und gedanklich wieder ins Hier und Jetzt zurückzukommen.